Holzpellets

Heizen mit Holz

Heizen mit Holzpellets bedeutet: Heizen mit umweltschonender Energie. Holz verbrennt als nachwachsender Rohstoff C02-neutral und ist gerade bei steigenden Energiepreisen eine interessante Alternative zu Öl oder Gas.

Die nachwachsende Alternative
Holz als nachwachsender Rohstoff kann langfristig entscheidend zur Versorgungssicherheit in Deutschland beitragen. Denn das Potenzial einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft ist heute bei Weitem noch nicht ausgeschöpft.

Allein in Deutschland stehen für die Energiepflanzenproduktion mehr als drei Mio. Hektar Land zur Verfügung, ohne dass dieses in der Nahrungsmittelproduktion fehlen würde. Pro Hektar kann, je nach Pflanzenart, ein Energieertrag von 5 000 Liter Heizöl erreicht werden.

Sauber und kostensparend
Bei der Verbrennung von Holzpellets wird exakt so viel Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, wie der Baum während seines Lebens per Fotosynthese umgewandelt hat. Daher arbeitet ein Pelletkessel CO2-neutral. Hinzu kommt der kalkulierbare Preis: Aufgrund des nachwachsenden Rohstoffs sind auf mittel- und langfristige Sicht keine extremen Preisschwankungen zu erwarten.

Systeme

Der Holzpellets-Kessel Vitolig 300 im Nenn-Wärmeleistungsbereich von 4,3 bis 25,9 kW ist in puncto Heizkomfort genauso bequem und bedienungsfreundlich wie Öl-Heizsysteme. Mit seiner modulierenden Betriebsweise bietet der Vitolig 300 ein breites Einsatzspektrum – vom Niedrigenergiehaus bis hin zu Objekten mit größerem Wärmebedarf.

Bild Holzpellets

Die neue digitale Regelung mit menügesteuerter Volltextanzeige sorgt für eine umfassende aber dennoch einfache Bedienung. Durch das stufenlose Saugzuggebläse wird ein modulierender Betrieb realisiert, dadurch ist eine optimale Anpassung an den momentanen Wärmebedarf möglich.

Die Brennstoffversorgung erfolgt vollautomatisch mit einer Pelletsdosierschnecke. Der integrierte 232 Liter fassende Pelletsbehälter ermöglicht lange, unterbrechungsfreie Betriebszeiten.

Für einen konstant hohen Wirkungsgrad werden die Heizflächen selbsttätig gereinigt. Die hochhitzebeständige Brennerschale aus Edelstahl wird automatisch entascht. Auf Grund der integrierten Aschebox benötigt der Vitolig 300 nur einen Betreuungsintervall im Jahr.

Der Vitolig 300 ist für die Beschickung des integrierten Vorratsbehälters serienmäßig mit einer vollautomatischen Pellets-Zuführung ausgerüstet.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Vollautomatischer Heizkessel für Holzpellets, 4,3 bis 25,9 kW
  • Feuerungstechnischer Wirkungsgrad: bis 95%
  • Beste Energieausnutzung durch selbstregelnde Leistungsanpassung, dadurch niedrige Abgastemperaturen und hoher feuerungstechnischer Wirkungsgrad
  • Vollautomatische Pellets-Beschickung im Lieferumfang
  • Großer integrierter Pelletsbehälter mit 232 Liter Inhalt ermöglicht lange, unterbrechungsfreie Betriebszeiten
  • Automatische, leise und energiesparende Zündung mit Heizelementen
  • Stufenlos geregeltes Saugzuggebläse und exakt dosierte Brennstoff- und Luftmengen für modulierenden Betrieb garantieren eine optimale Anpassung an den momentanen Wärmebedarf
  • Digitale Regelung mit menügeführter Volltextanzeige und automatischer Funktionsüberwachung – für einen Heizkreis mit Mischer und Trinkwassertemperaturregelung
  • Automatische Heizflächenreinigung für dauerhaft hohen Wirkungsgrad und Brennerschalenentaschung für lange Reinigungsintervalle
  • Für die Einbringung ist der Kessel teilbar

Was sind Holzpellets

Holzpellets werden in den meisten Fällen in der Nähe des Verbrauchsortes hergestellt. Allerdings ist das Netz der Produktionsbetriebe in Deutschland nicht so dicht wie z. B. in Österreich. Als typische Hersteller kommen große Säge- und Hobelwerke in Betracht, bei denen der Rohstoff (Säge- und Hobelspäne) vor Ort als Koppelprodukt anfällt. Die Späne werden meistens mit Abwärme aus den vorhandenen Heizkraftwerken getrocknet und von Verunreinigungen befreit. Danach werden sie in Hammermühlen auf eine gleichmäßige Größe gebracht und weiter in Rund- oder Flachmatrizen zu den Pellets verpresst.

Pellets werden in Pelletieranlagen (Pelletpressen) hergestellt. Dabei wird das Material mit großem Druck durch eine Stahlmatrize gepresst und verbindet sich ohne Zugabe von Bindemitteln durch das holzeigene Lignin. Um dies zu unterstützen, können natürliche Bindemittel wie Stärke oder Melasse in einer Menge von etwa 0,2 bis 2 Prozent zugegeben werden. Beim Austritt aus der Matrize werden die Stränge durch ein Abstreifmesser auf die gewünschte Länge abgeschnitten. Der Durchmesser der Pellets wird durch den Durchmesser der Presskanäle vorgegeben. Durch einen Matrizenwechsel kann die Stärke der Pellets verändert werden.

Der Energieaufwand bei der Pelletherstellung beträgt üblicherweise bei Verwendung von trockenem Restholz ca. 2,7% des Energiegehaltes. Wird hingegen feuchtes Industrie- oder Waldrestholz zur Pelletierung benutzt, kann die benötigte Energie zwischen 3 und 17% betragen (Im Vergleich: Bereitstellungsaufwand von Heizöl: 12%). Die meist vorhandene Nähe des Herstellungsbetriebes lässt die Umweltbilanz noch besser ausfallen, da lange Transportwege entfallen.

Umfassende Infos finden Sie unter www.de.wikipedia.org/wiki/Holzpellets